Spendenprojekte

Spendenprojekte

Demenz-Versorgungsmanager

Fördern Sie unser Pilotprojekt zur Qualifizierung von Demenz-Versorgungsmanagern

Das DZNE schafft zusammen mit dem Weiterbildungsträger WBS ein neues Berufsbild: den Demenz-Versorgungsmanager. Dabei handelt es sich um eine Weiterqualifizierung für Angehörige aus Pflegeberufen. Noch in diesem Jahr startet das Pilotprojekt zur Ausbildung der spezialisierten Demenz-Versorgungsmanager. Ziel ist es, dass diese Fachausbildung später von den Krankenkassen anerkannt wird und Demenz-Versorgungsmanager bundesweit tätig werden können. Diesem Pilotprojekt vorausgegangen war ein Modellprojekt von DZNE-Versorgungsforschern in Mecklenburg-Vorpommern mit eindrucksvollen Ergebnissen:
Durch den Einsatz von Demenz-Versorgungsmanagern verbesserte sich im Studiengebiet die Lebensqualität der im eigenen Haushalt lebenden Patienten deutlich und die pflegenden Angehörigen wurden spürbar entlastet.

Das wichtigste Arbeitsinstrument von Demenz-Versorgungsmanagern ist ein Notebook, das mit einer speziellen Demenz-Management-Software ausgestattet ist. Damit können Informationen zur individuellen Versorgungssituation systematisch und detailliert erfasst und analysiert werden.

Spendenbedarf

Insgesamt benötigen wir 80.000 EUR, um die Ausbildungsteilnehmer der Pilotstudie mit Notebooks auszustatten. Wenn Sie die Anschaffung unterstützen möchten, dann vermerken Sie in der Spendenüberweisung bitte den Verwendungszweck „Arbeitsmittel Demenz-Versorgungsmanager“.

Demenznetzwerke

Unterstützen Sie den bundesweiten Ausbau eines Online-Informations- und Austauschportals für Menschen mit Demenz

Demenznetzwerke haben eine wichtige Rolle: Sie helfen bei der Vernetzung von Ärzten, Pflegeeinrichtungen, Demenz-Patienten und deren Angehörigen. Indem sie regionale Informations- und Unterstützungsangebote öffentlich verfügbar machen, wirken funktionierende Demenznetzwerke einer Unterversorgung von Menschen mit Demenz im häuslichen Umfeld entgegen und entlasten die pflegenden Angehörigen.

Unter www.demenznetzwerke.de haben Versorgungsforschungsexperten der DZNE-Standorte Rostock/Greifswald und Witten einen „Demenz-Werkzeugkasten“ bereitgestellt. Dieser enthält eine nützliche Sammlung von Informationen und Materialien rund um wichtige Aspekte der Netzwerkarbeit. Damit gibt die Plattform Gründern Antworten auf entscheidende Fragen wie: Welche Ausrichtung soll unser Demenznetzwerk haben? Welche Struktur ist sinnvoll? Aus welchen Teilnehmern soll sich unser Demenznetzwerk zusammensetzen? Wie kann unser Demenznetzwerk finanziert werden? Der Demenz-Werkzeugkasten ist eine weitreichende Hilfestellung, die dafür sorgt, dass das geplante Demenznetzwerk schnell gegründet und nachhaltig handlungsfähig gemacht werden kann.

Das Startkapital für das Informationsportal wurde vor fünf Jahren vom Bundesministerium für Gesundheit bereitgestellt. Doch nun fehlen die Mittel, um diese Plattform zu aktualisieren und zu erweitern: Zusätzlich sollen aktuelle Forschungserkenntnisse für die Praxis aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden. Außerdem ist auf diesem Informationsportal ein Austausch zwischen Betroffenen, Versorgern und Forschern geplant. Durch eine derartige Vernetzung können offene Versorgungs- und Unterstützungsbedarfe schneller identifiziert werden.

Spendenbedarf

Mit 241.383 Euro können wir das Informationsportal aktualisieren, erweitern und fünf Jahre lang betreiben. Ihre Spende sorgt dafür, dass künftig weitere schlagkräftige Demenznetzwerke überall in Deutschland entstehen können und sich in diesem Zuge die häusliche Versorgung von Menschen mit Demenz weiter verbessert. Bitte verwenden Sie bei Ihrer Spendenüberweisung das Stichwort „Demenznetzwerke“.

Innovative Minds Program

Innovative Minds Program: Mit Ihrer Spende nehmen Forschungsideen Gestalt an

Mit einer Spende für das Innovative Minds Program geben Sie talentierten und hochmotivierten Postdoktoranden am DZNE die Chance, ihre eigenen Forschungsansätze zu verwirklichen. Neue Wege zu gehen ist bei der Erforschung von neurodegenerativen Erkrankungen ganz besonders wichtig, um weitere Fortschritte zu erzielen.

An allen zehn DZNE-Standorten arbeiten mehr als hundert Postdoktoranden, die während ihrer Arbeit am DZNE eigene Ideen entwickeln. Die Besten erhalten eine finanzielle Förderung durch die Stiftung.

Wenn Sie exzellenten jungen Wissenschaftlern die Chance geben möchten, ihre innovativen Projektideen umzusetzen, dann vermerken Sie bitte in Ihrer Spendenüberweisung den Verwendungszweck „Innovative Minds Program“.

Innovationsförderung

Damit aus innovativen Ideen echte Innovationen werden: Fördern Sie den Technologietransfer

Die wissenschaftliche Forschung am DZNE zielt auch darauf ab, Gesundheitsinnovationen – wie neuartige Diagnose- und Therapiemöglichkeiten in die praktische Anwendung zu bringen. Dazu zählen beispielsweise Programme, Apps und smarte Sensoren, die entweder für eine frühe Diagnose, für die Entwicklung eines Krankheitsverlaufs oder die Identifizierung eines Therapieerfolgs eingesetzt werden könnten.

Helfen Sie uns dabei, innovative Ideen schneller zu sicheren Präventions-, Diagnose- und Therapieansätzen weiter zu entwickeln und fördern Sie die Innovationskraft am DZNE mit einer zweckgebundenen Spende. Ihre Spende leistet Starthilfe für revolutionäre Ideen, die auf Sicht gesehen das Leben der Menschen im Gesundheitsbereich verbessern werden.

Rheinlandstudie

Wieviel Vitamin D braucht Gehirngesundheit?

Die Rheinland Studie geht der Frage nach, was Gesundheit und Krankheit im Laufe des Lebens bestimmt. Dabei konzentrieren sich die Forscher auf neurodegenerative und neuropsychiatrische Erkrankungen, die sich über Jahrzehnte entwickeln. Ziel ist es herauszufinden,  warum einige Menschen gesünder alt werden, andere jedoch nicht. Von besonderem Interesse ist dabei der Einfluss des Lebensstils. Daher erhebt die Rheinlandstudie Daten zur körperlichen Aktivität, zur Ernährung und erfasst mittels Fragebögen Persönlichkeitseigenschaften und Verhaltensweisen. 

Im Rahmen der Rheinlandstudie untersuchen Wissenschaftler auch die Rolle von Vitamin D.
Der Vitamin-D-Status wird durch den Aufenthalt in der Sonne und durch die Ernährung bestimmt. Weiterhin ist bekannt, dass der Vitamin-D-Stoffwechsel durch das Alter beeinflusst wird; die Fähigkeit, Vitamin D in der Haut zu bilden, nimmt mit dem Alter ab.

Vieles deutet darauf hin, dass sich der Vitamin-D-Spiegel nicht nur auf den Knochenstoffwechsel, sondern auch auf die Gehirngesundheit auswirkt. Aktuell ist jedoch noch nicht klar, welche Konzentration an Vitamin D optimal für die allgemeine Gesundheit ist. Auch die genauen Mechanismen, die den Wirkungen von Vitamin D auf die Gesundheit im Allgemeinen und die Gehirngesundheit im Speziellen zugrunde liegen, sind nach wie vor unklar. Ebenso ist noch nicht bekannt, wie und wodurch diese Mechanismen beeinflusst werden können.

Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, diese Mechanismen und das komplexe Zusammenspiel von Lebensstil und genetischem Hintergrund auf den Vitamin-D-Haushalt zu untersuchen.

Spendenbedarf

Der Finanzierungsbedarf für das Vitamin D-Projekt beträgt ca. 50.000 €  für ein Jahr.

 

Forschung allgemein

Freie Spenden für die Forschung sind enorm wichtig. Sie geben Sie uns die Freiheit zu entscheiden, für welche neuen Forschungsprojekte wir Ihre Spende einsetzen.

Grundsätzlich wird am DZNE an Demenz und an anderen neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson oder ALS geforscht. Dabei erstreckt sich die Forschung über  vier Forschungsbereiche.

Grundlagenforschung – In der Grundlagenforschung werden die Ursachen zur Entstehung von neurodegenerativen Krankheiten ermittelt. Forscherinnen und Forscher des DZNE untersuchen, wie sich Nervenzellen verständigen und wodurch sie geschädigt werden. Dazu nehmen sie Modellorganismen wie Fliegen, Fische, Würmer und Mäuse sowie menschliche Zellen unter die Lupe.

Klinische Forschung – Anders als die Grundlagenforschung arbeitet die  Klinische Forschung  nicht mit Zellkulturen, Tier-  oder Computermodellen, sondern sie forscht direkt an Patientinnen und Patienten. Ziel der Klinischen Forschung ist es, neue und wirksame Therapien für neurodegenerative Krankheiten zu entwickeln.

Versorgungsforschung – Menschen, die heute an Demenz leiden, sollen die bestmögliche Versorgung erhalten. Das ist das Ziel der Versorgungsforschung am DZNE. Die DZNE-Standorte Witten und Mecklenburg-Vorpommern liefern mit ihrer Forschungsarbeit konkrete Antworten auf die Frage, wie sich die Lebensqualität von Menschen mit Demenz verbessern lässt und pflegende Angehörige entlastet werden können.

Populationsstudien - Die Rheinland Studie ist eine der weltweit größten und innovativsten Gesundheitsstudien. Sie wird vom DZNE durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Land NRW gefördert. Die Studie untersucht, welche Schutz- und Risikofaktoren die Gesundheit von Erwachsenen über die Lebensspanne bis ins hohe Alter beeinflussen. Dazu werden rund 30.000 Teilnehmer über mehrere Jahrzehnte in regelmäßigen Abständen untersucht. Die Studie soll wichtige Erkenntnisse über das Zusammenspiel von Erbfaktoren, Lebenswandel und Umwelteinflüssen sowie deren Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen liefern.

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