Spendenkonto
Stifterverband/Deutsche Demenzhilfe
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Über uns

Der Stifter

Die Deutsche Demenzhilfe – DZNE-Stiftung für Gehirn und Gesundheit wurde am 2. Juli 2018 von Dr. h.c. Erwin V. Conradi in ehrendem Gedenken an seine geliebte Ehefrau Karin Christiane Conradi errichtet, die an einer neurodegenerativen Krankheit verstorben ist.

Stiftungszweck

Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung der Mildtätigkeit, insbesondere auf dem Gebiet der Neurodegeneration; dabei ist die Tätigkeit des „Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE)“ mit Sitz in Bonn überwiegend zu fördern.

Verwaltet wird die Stiftung vom Stifterverband in Essen.

Ziele der Stiftung

Vorrangiges Ziel der Stiftung ist es, die Demenz-Forschung mithilfe von privatem Kapital wirksam zu unterstützen, damit wir zu weiteren Fortschritten in der Medizin kommen und Betroffene künftig bessere Heilungschancen haben.

Ein weiteres Handlungsfeld der Stiftung ist, das Thema Demenz durch Aufklärung der Öffentlichkeit aus der Tabuzone herauszuholen und Vorurteile gegenüber der Krankheit und den Betroffenen abzubauen. Wir fordern ein würdevolles Altern und treten für gesellschaftliche Verantwortung im Pflegesystem ein.

Gremien der Stiftung

Die Deutsche Demenzhilfe verfügt über zwei Gremien, das Kuratorium und den Stiftungsrat, die ehrenamtlich tätig sind. Beide Gremien setzen sich aus Persönlichkeiten zusammen, die sich für die Ziele der Stiftung in besonderer Weise mit Rat und Tat engagieren.

Aufgaben des Kuratoriums

Das Kuratorium fasst die Beschlüsse, entscheidet über die Förderung von Projekten und trägt dazu bei, die Ziele der Stiftung in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

 

Dem Kuratorium gehören an:

  • Prof. Dr. Dr. Pierluigi Nicotera, Vorsitzender des Kuratoriums
  • Dr. Sabine Helling-Moegen LL.M., stellv. Vorsitzende des Kuratoriums
  • Wolfgang Clement
  • Alexandra Gräfin Lambsdorff
  • Rainer Lüdtke

Aufgaben des Stiftungsrates

Der Stiftungsrat berät das Kuratorium und übernimmt außerdem repräsentative Aufgaben.


Dem Stiftungsrat gehören an:

  • Dr. h.c. mult. Annette Schavan, Vorsitzende des Stiftungsrates
  • Prof. Dr. Helga Rübsamen-Schaeff
  • Claudia von Arnim
  • Eduard Thometzek
  • Olaf Piepenbrock

Über Demenz

Immer mehr Menschen erkranken an Demenz

Aktuell leiden allein in Deutschland 1,7 Millionen Menschen an einer Demenzerkrankung. Es gibt verschiedene Formen von Demenz wie zum Beispiel die Frontotemporale Demenz (FTD), die Vaskuläre Demenz, oder die Lewy Körperchen-Demenz. Die häufigste Form ist jedoch die Alzheimer-Demenz. Allen Demenzerkrankungen ist der Verlust von Nervenzellen gemeinsam.

Ohne wirksame Medikamente wird die Zahl der Demenzerkrankten aufgrund der steigenden Lebenserwartung im Jahr 2050 bei drei Millionen liegen. Nach aktuellen Berechnungen wird jeder Dritte im Laufe seines Lebens an Demenz erkranken. Nach der Diagnose liegt die durchschnittliche verbleibende Lebenszeit bei etwa neun Jahren. Im fortschreitenden Verlauf der Krankheit sind die Betroffenen zunehmend auf Hilfe angewiesen, bis hin zur vollständigen Pflegebedürftigkeit. Unser Gesundheits- und Pflegesystem ist auf diese Entwicklung nicht ausreichend vorbereitet.

Heilung bis heute nicht möglich

Bis heute kann Demenz nicht geheilt werden. Auch vorbeugende Therapien existieren bislang nicht. Wenn die Krankheit diagnostiziert ist, können einige krankheitsbegleitende Symptome mit Medikamenten bestenfalls hinausgezögert werden. Vorbeugende und heilende Therapien werden dringend benötigt. Dieses Ziel lässt sich nur durch weitreichende Investitionen in die Forschung erreichen.

Förderbereiche der Stiftung

Förderbereiche

Die Stiftung Deutsche Demenzhilfe fördert Wissenschaftler und Projekte am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) grundsätzlich über alle vier Forschungsbereiche:

  • Grundlagenforschung
  • Klinische Studien
  • Versorgungsforschung
  • Populationsforschung

Ein Schwerpunkt der Stiftung liegt auf der Förderung von jungen, außergewöhnlichen Talenten und herausragenden Projektideen.

Forschung stärken und wissenschaftliche Nachwuchsgruppen fördern

Wenn es darum geht, vorbeugende und heilende Therapien zu finden, können gerade junge, hochqualifizierte Wissenschaftler einen wichtigen Beitrag zum Fortschritt leisten. Sie können mit neuen Ideen und Methoden vielversprechenden Ansätzen nachgehen. Daher möchte die Stiftung die Etablierung von wissenschaftlichen Nachwuchsgruppen am DZNE besonders unterstützen. Insbesondere in diesen Bereichen wäre eine Ausweitung der Forschung durch Nachwuchsgruppen wichtig:

  • Immunsystem und Entzündung
  • Alterung und Resilienz
  • Gesundheitsversorgung
  • Klinische Forschung
  • Gesundheitsbezogene Populationsforschung

Als Förderer können Sie mit einer zweckgebundenen Spende dazu beitragen, die Forschung hinsichtlich wirkungsvoller Therapien zu unterstützen, indem Sie über die Stiftung eine wissenschaftliche Nachwuchsgruppe am DZNE finanzieren. Sie erhalten regelmäßig einen Bericht über die Forschungsarbeit sowie die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit „Ihrer“ Nachwuchsgruppe.

Die Förderung einer Nachwuchsgruppe erfolgt über einen Zeitraum von sieben Jahren. Pro Jahr werden 310.000 EUR benötigt.

DZNE - Querdenker-Programm: Eine Chance für herausragende Ideen

Während ihrer Forschungstätigkeit am DZNE entwickeln viele  junge Wissenschaftler interessante Projektideen, die aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht alle realisiert werden können. Mit Hilfe von Spenden will die Stiftung herausragende junge Wissenschaftler ermutigen, ihre vielversprechenden Forschungsansätze weiter zu verfolgen. Jedes Jahr sollen zwei junge Wissenschaftler pro DZNE-Standort eine Förderung von 5.000 EUR erhalten. Insgesamt 20 Wissenschaftler erhalten damit die Chance, die ersten Schritte in Richtung ihres eigenen Forschungsprojektes anzugehen.

Sie können das DZNE-Querdenker-Programm mit einer zweckgebundenen Spende fördern. Als Förderer erhalten Sie einen Bericht über die Projektideen, die durch dieses Programm gefördert wurden.

Finanzierungsbedarf: 2 x 5.000 EUR im Jahr pro Standort, also 100.000 EUR jährlich.

Technologietransfer: Innovationen und Fortschritte für Patienten fördern

Am DZNE arbeitet eine Reihe von Wissenschaftlern an Projekten, die zum Ziel haben, Forschungsergebnisse in die medizinische Anwendung zu bringen und damit einen großen Nutzen für Patienten und die Gesellschaft hervorzubringen. Wenn das Potential eines innovativen Produktes oder Verfahrens klar erkennbar ist, möchte die Stiftung derartige Innovationen mit einer Anschub- bzw. Brückenfinanzierung fördern.

Zu den am DZNE entwickelten Produkten, die in die medizinische Anwendung überführt werden sollen, zählen beispielsweise Programme, Apps und smarte Sensoren, die entweder für eine frühe Diagnose, für die Entwicklung eines Krankheitsverlaufs oder die Identifizierung eines Therapieerfolgs eingesetzt werden können.

Mit einer zweckgebundenen Spende für den Technologietransfer fördern Sie die Innovationskraft am DZNE und leisten Starthilfe zur Umsetzung revolutionärer Ideen. Wir berichten jährlich, welche Projekte wir gefördert haben.

 

 

Spenden und Stiften

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Stiftung Deutsche Demenzhilfe zu fördern. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie eine Beratung zur Ausgestaltung Ihres Engagements wünschen. Gemeinsam finden wir eine maßgeschneiderte Lösung, die genau Ihren Vorstellungen entspricht.

Freie Spenden

Mit einer freien Spende geben Sie uns die Möglichkeit, Ihre Spende dort einzusetzen, wo sie gerade am dringendsten benötigt wird.

Zweckgebundene Spenden

Mit zweckgebundenen Spenden können Sie wissenschaftliche Nachwuchsgruppen oder unser Querdenker-Programm fördern. Eine zweckgebundene Spende für den Technologietransfer hilft DZNE-Wissenschaftlern, mit ihrer Erfindung die ersten Schritte in Richtung ihres eigenen Start-ups zu gehen. 

Zustiftungen

Mit einer Zustiftung stärken Sie den Kapitalstock und sichern die Zukunftsfähigkeit und die Nachhaltigkeit der Stiftung Deutsche Demenzhilfe. Das Kapital wird professionell angelegt und die erwirtschafteten Erträge unterstützen die Forschung am DZNE.

Testamentsspenden

Mit einer testamentarischen Verfügung zu Gunsten der Deutschen Demenzhilfe – ob als Erbe oder als Vermächtnis - sichern Sie die Zukunft der Demenz-Forschung.

Gemeinnützige Organisationen wie die Deutsche Demenzhilfe sind von der Erbschaftssteuer befreit. Erbschaftseinnahmen kommen der Stiftung somit ohne Abzüge zugute.

Ansprechpartnerin Spenden und Zustiftungen:
Kerstin Rungberg
Private Forschungsförderung
DZNE e.V.
Tel.: 0228/43302-204
E-Mail: kerstin.rungberg(at)dzne.de

Ansprechpartner Vermögens- und Projektbegleitung:
Karsten Krüger
Stiftungsmanager
Deutsches Stiftungszentrum (DSZ)
im Stifterverband
Tel.: 0201/840 11 93
E-Mail: karsten.krueger(at)stifterverband.de