Kuratorium beschließt Projektförderungen 2022 und Namensänderung der Stiftung

Insgesamt wird die Deutsche Demenzhilfe im nächsten Jahr elf Projektvorhaben am DZNE fördern. Das und die Namensänderung der Stiftung hat das Kuratorium auf seiner jährlichen Sitzung am 17. November beschlossen.

Aus dem Innovative Minds Program erhalten acht Postdoktoranden eine Förderung in Höhe von jeweils 10.000 EUR, um ihren innovativen Forschungsideen nachgehen zu können. Außerdem fördert die Stiftung nach dem diesjährigen erfolgreichen Auftakt im Jahr 2022 erneut das „Methodenforum Witten“. Damit soll der begonnene interdisziplinäre Austausch in der qualitativen Versorgungsforschung weiter gefestigt werden. Finanzielle Unterstützung erhält auch Dr. Cornelia McCormick  vom DZNE-Standort Bonn. Sie und ihr Team erforschen den Zusammenhang zwischen dem persönlichen Erinnern und dem visuellen Vorstellungsvermögen bei der Alzheimer-Erkrankung. Im Bereich Technologietransfer unterstützt die Deutsche Demenzhilfe mit rund 40.000 EUR ein Projekt zur frühzeitigen Diagnose von Alzheimer von Dr. Sabina Tahirovic und Matthias Prestel (DZNE-München).

Seit ihrer ersten Förderung im Jahr 2019 hat die Deutsche Demenzhilfe die Forschung am DZNE mit insgesamt 420.000 EUR gefördert.

Voraussichtlich ab März 2022 wird die Deutsche Demenzhilfe umbenannt in DZNE-Stiftung – Forschung gegen Demenz, Parkinson und ALS. Der neue Name soll die enge Verbindung zwischen dem  DZNE und seiner Förderstiftung sichtbar machen und ein größeres Potential für die Spendenakquise eröffnen.